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Michael Preibsch – Physiotherapie

Woher ich komme

1958 in Nürnberg geboren und teils in Fischbachau aufgewachsen, folgte ich nach Abitur, Bundeswehrzeit und einer verkürzten Krankenpflege Ausbildung meiner Berufung und suchte eine Ausbildung, bei der ich Sport und Medizin, Bewegung und Heilung in Einklang bringen kann.

So kam ich 1980 zur Krankengymnastik, heute Physiotherapie.

Parallel zu meiner Ausbildung zum Krankengymnasten in Heidelberg studierte ich an der Universität Heidelberg als Gaststudent Sport und Sportwissenschaften.

In meiner darauffolgenden ersten Station als Physiotherapeut arbeitete ich längere Zeit mit querschnittgelähmten Patient*innen.

Diese Arbeit beeinflusst mich noch heute. Menschen, die einen schweren Schicksalsschlag erlitten und mit einem Handikap am Bewegungsapparat weiterleben, zu zeigen und dabei zu unterstützen, welche Möglichkeiten der Körper dennoch lässt, hat mich bis heute erfüllt.

1986 gründete ich eine Praxis für Physiotherapie und Gesundheitssport und habe diese 2021 nun nach 35 Jahren in neue Hände gegeben.

Aus-, Fort- und Weiterbildungen wie Manuelle Therapie, Osteopathie, Sport-Physiotherapie, Orthomolekular Medizin, sowie diverse Lehrtätigkeiten haben meine beruflichen Sinne dahingehend geprägt, bei allen Beschwerden und Verletzungen immer zunächst nach der Ursache zu fahnden und mich nicht vom Beschwerde-Symptom leiten und beeinflussen zu lassen.

Und ich habe erkannt, dass auch für Gelenke, Sehnen, Muskeln, Knochen und auch Organe gilt: „Leben ist Bewegung“.

Meine Arbeit als Physiotherapeut einer 1. Handball-Bundesliga-Mannschaft sowie für den Deutschen Basketball Bund haben mir viel Erfahrung gebracht.

Fast 20 Jahre lang habe ich als Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des größten deutschen Physiotherapeuten-Verbands die Berufspolitik für Physiotherapie in Deutschland mitgestaltet.

Begleitet und geerdet hat mich immer mein eigener Sport. Triathlon, Mountainbiken und Skilanglaufen waren meine sportlichen Herausforderungen, mit einem Ball jedoch konnte ich nie richtig umgehen.

Wofür ich brenne

In dem Wort „behandeln“ steckt das Wort „Hand“.

In der medizinischen Diagnostik kommen die Hand, das Erspüren, Ertasten und Erfühlen durch den Untersucher zunehmend zu kurz.

Mich treibt schon immer an, mir die Zeit zu nehmen mit meinen Patienten ausführlich zu sprechen, sie zu beobachten, sie zu befragen, und zu erspüren, was die Ursache für ihr Problem sein könnte. Ich will sie beraten und begleiten und dabei unterstützen, die richtigen Weichen zur Verbesserung ihrer Beschwerdeproblematik zu stellen.

Im System der gesetzlichen Krankenversicherung gab es diese, ausreichende Zeit für mich nur sehr schwer, und ich freue mich nun, seit 2022, in der Phönix-Akademie in Hofhegnenberg einen Platz gefunden zu haben, an dem ich mir diese Zeit nehmen und so auch Dank meiner jahrelangen beruflichen und eigenen Erfahrungen anderen Menschen helfen kann.

Was mich antreibt

Menschen zu helfen, die an anderer Stelle, an anderem Ort, keine Besserung finden konnten, ist meine Passion und Aufgabe.

Menschen zu erleben, die erkennen, dass sie selbst ein Teil der Therapie sind, zeigt mir den Weg. Von Menschen zu hören, dass es ihnen im Anschluss besser geht, macht mich glücklich.

Ich liebe, was ich tue   –  Ich bin für Sie da.

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